will ich am Sonntag in Teltow laufen. Allerdings wird es dazu nicht kommen, wenn ich hier weiter schreibe und nicht meine Laufsachen mal in eine Tasche schmeiße.
Ich werde berichten.
@ 2009-11-06 – 05:54:01
will ich am Sonntag in Teltow laufen. Allerdings wird es dazu nicht kommen, wenn ich hier weiter schreibe und nicht meine Laufsachen mal in eine Tasche schmeiße.
Ich werde berichten.
@ 2009-11-04 – 15:50:59
Dieses Gefühl eines nahenden Infektes hat sich immer weiter verstärkt, so daß ich sehr früh wie abgeschossen im Bett gelandet bin, allerdings ging es mir nach einer langen Nacht - wenn auch mit wilden TRäumen- wieder besser und das Laufen machte richtig Spaß.
Wir hatten den ersten richtigen Herbstnebel. Meine Tochter sagte zu mir, daß es so witzig sei, daß dort, wo man sich gerade befinde, der Nebel lichter sei und wenn man dann da ankomme, wo der Nebel eben noch so dicht erschienen ist, es dann auch wieder so ist. Ob ich das auch so empfinde. Nein, grummelte ich, denn ich trug ja meinen dichten privatnebel auf meinen Brillengläsern vor mir her, ganz dich bei mir, keine Lichtung, außer ggf. mal am Pulloversaum.
An der Küste verschwamm nach wenigen Metern das Meer im Nebel, einsames Traben im Nichts, völlig abgelöst vom jetzt und hier, in der absoluten Raumlosigkeit. Gleichmäßige Schritte im Nichts und Nirgendwo. Lediglich aus dem Tritt gebracht durch die Nebelhörner ;-)
Wenn auch nicht fotogen, so doch ein stimmungsvoller Herbsttag am Meer.
@ 2009-11-02 – 06:09:34
ist mein Laufleben zZ geworden, da ich etwas angegrippt bin und mir die Gelenke weh tun, lauf ich nur die kleinen Runden locker und habe das Geühl, es tut gut. Aber so richtig "gutes" Laufen ist es nicht. Spaß macht es dennoch.
Es ist schön, einfach ohne Druck dahinzutraben, das Meer zu genießen.
@ 2009-10-30 – 07:29:15
Ich habe es geschafft. Ich bin 1 Jahr lang täglich gelaufen.
Mein Jubiläum ist mir fast unterschnitten, ehrlich gesagt habe ich es eigentlich erst realisiert, als ich die Glückwünsche im Streakrunner Forum gefunden habe. Es ist mal gerade wieder viel los in der Familie.
Ja, rückblickend, das tägliche Laufen ist super für mich. Es ist verselbständigt. Es waren einige sehr witzige Streakläufe dabei, wenn die Zeit mal wieder knapp wurde oder die Gelegenheit mal wieder nicht da war, einen Lauf richtig einzuplanen.
So wurde ich bei einem Lauf von der Polizei angehalten... leider nicht wegen Geschwindigkeitsüberschreitung.
Nein, ich war in Kitzingen bei Freunden zu Besuch und alle Kinder (wir hatten zusammen 11) spielten und tobten im Garten. Unser Großer konnte da nicht so anhalten und so nahm ich ihn im Rolli und ging auf einen Lauf. Als ich dann bergauf zurück zum HAus ächzte, hielt die Polizei neben mir und fragte, wie sie mir helfen könnte und hat aus meinem Gefasel über Laufen, Streak, täglich, Mindeststrecke nur noch "alles ok" herausgezogen, brauchen keine Hilfe und mich als irre Norddeutsche abgetan.
Am TAg nach dem Bad HArzburg Marathon wollte ich besonders schlau sein und habe meinen Streak den Wurmberg bergab erledigen wollen, natürlich auch wieder mit Rolli... wer schon mal 2 km bergab einen Rollstuhl bremsend gelaufen ist, weiß wie Muskeln schmerzen können... Muskeln, die man noch nicht kannte. Also man lernt immer wieder was neues.
Nach den 11 Marathons, insgesamt jetzt 18, bin ich jetzt aber auch froh, daß wieder eine freiere Zeit kommt. Ich genieße das planlose Laufen, genieße die einsame Zeit an meiner Küste und meiner Bucht, die sich immer mehr leert. In meinem Blog habe ich geschrieben, ich fühle mich zZ ein wenig befreit. Mein Mann dagegen wird in eine Krise geworfen.
Was hat es mir noch gebracht. Kraft, enorme Kraft. In den Herstferien waren wir im Harz, der ja nun nicht besonders barrierefrei für Behinderte ist. So mußten wir in Bergwerken, Höhlen und auch der Roßtrappe unseren 12 jährigen Sohn huckepack teilweise schleppen.
ZB in einer Höhle. 1000 m Strecke über 300 Naturstufen, teilweise 17 % Steigung, eng und Kopfeinziehen. Das alles mit einem großen Kind auf dem Rücken und ich habe nicht mehr geschnauft als die Frauen neben mir, die nur sich selbst tragen mußten.
Da hatte ich dann die Antwort auf die immer seltener auftauchende Frage: Warum.
Darum, weil ich eben keine Rückenschmerzen am nächsten Tag hatte, weil ich eben immer noch ohne Probleme mein Kind heben und tragen kann.
Ich habe für den Einzug in die Hall of fame auch eine wunderschöne Urkunde bekommen.
Die hat jetzt einen Ehrenplatz.
@ 2009-10-24 – 13:51:40
Ich durfte neulich im Karstadt in Goslar in der Sportabteilung ein Verkaufsgespräch mit anhören.
Beide redeten aneinander vorbei. Beide bemerkten nicht, daß sie aus der Sicht aus jeweils unterschiedlichen Jahrtausenden argumentierten.
Aber im einzelnen. Ich wühlte gerade am Ständer mit den reduzierten Laufklamotten rum, als ein älterer Herr an einen Verkäufer in der Nähe herantrat und ihn bat, ihm doch die Laufhosen mit Hosenträgern zu zeigen.
Der verkäufer machte einGesicht, das deutlich werden ließ, daß er diese Anfrage noch nie zuvor gehabt hat und erklärte dem Herren, daß es keine Laufhosen mit Hosenträgern gebe. Da müsse man schon auf herkömmliche Hosenträger zurüchgreifen. Er könne sich aber nicht vorstellen, daß dies tatsächlich von Nöten sei, da selbst bei Riesenveranstaltungen von Marathons niemand (ernsthaft) mit Hosenträgern läuft.
Doch, der ältere Herr bestand darauf, denn die Hosen seien nicht für große schlanke Leute geschnitten. Laufhosen würden immer rutschen, da er zu dünn war.
Ich beäugte ihn darauf näher und fand ihn nicht besonders verhungert, also eben normal schlank.
Der Verkäufer versuchte zu erklären, daß die elastischen Materialien heute dafür sorgten, daß doch eigentlich jedem eine Laufhose zugedacht werden kann, die nicht rutscht.
Davon war der Herr nicht zu überzeugen und berichtete immer von seinen Erfahrungen aus früherer Jugend und den rutschenden Hosen.
So scheiterte dann der später Wiedereinstig ins Laufleben an Hosenträgern. Schade eigentlich.
@ 2009-10-23 – 14:04:51
ist der Dynamo.
Meine Tochter, die ich ja jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Schule begleite, muß nu mit Licht fahren und dank des auch immer stärker werdenden Windes kann sie mir nicht einfach so davon fahren.
Das sind so die täglichen kleinen Alltagslauffrueden.
Von der Schule will ich natürlich mal "eben über den Deich" schauen. Heute lag alles grau in grau. Das Meer verschwamm mit dem Himmel. Im Morgennebel zog schemenhaft ein Schiff dahin. Die Bucht leer, keine Menschen.
@ 2009-10-19 – 15:52:14
Für mich ist die Laufsaison zu Ende. Nicht das Laufen als solches, aber keine Marathons mehr. Ich bin in diesem Jahr 11 gelaufen und das reicht.
Ich freue mich, jetzt einfach wieder zum Spaß zu laufen. Ein Druck weicht. Es war Ansporn und ich bin auch stolz auf das Erreichte, aber jetzt ist auch gut und ich freu mich auf schöne, nasse, einsame Läufe im Winter.
Der Strand ist schon leer, die Strandkörbe sind weg, die Pavillions am Strand abgebaut und es ist wieder "meine" Küste. Ich teile sie mir nur noch mit den morgentlichen üblichen Verdächtigen, aber bin faktisch alleine.
Es ist schön.
In den vergangenen Tagen habe ich auch die Antwort auf die manchmal gestellte Frage gefunden. Warum! Diese Frage geisterte doch von Zeit zu Zeit durch meinen Kopf. Das Darum! habe ich im Harz gefunden.
Das Darum! liegt darin ein 12 jähriges gehbehindertes Kind huckepack zur Roßtrappe schleppen zu können oder 1000 m durch die Baumannhöhle über 300 Naturstufen und das teils gebückt, damit sich mein Sohn nicht den Kopf stößt und dennoch nicht lauter zu schnaufen als die altersgleichen Frauen ohne Kind auf dem Rücken.
Ich habe meine Antwort gefunden und werde jetzt für mich laufen... bis es dann im Frühjahr wieder heißt... wir zählen gemeinsam rückwärts zum Start 9-8-7-....
@ 2009-10-05 – 08:20:31
Man schütte bitte eine Tüte Mitleid über mich aus.
Ich war eigentlich für meine Verhältnisse sehr gut unterwegs, bin lange mit dem 4.30 Zugläufer locker mitgelaufen und dann leider gestürzt und habe mich am linken Bein verletzt. Dann habe ich mich nochmals rangekämpft und von den Schmerzen war es erträglich, aber bei km 30 ist eine andere Frau gestolpert und hat sich an mir festgehalten und ich bin erneut gestürzt, danach ging dann nicht mehr viel, eigentlich gar nichts.
Heute sehe ich an Beinen und Händen recht abenteuerlich aus, bin aber - wenn auch die lezten 12 km walkend - humpelnd, laufen machte das Knie wegen der Schwellung nicht mehr mit und die Schürfwunde und Schwellung über dem Fußheber schmerzten übel, in Ziel gekommen.
Ansonsten war es eigentlich ein toller Lauf, die Strecke noch wieder verbessert im Vergleich zu vor 2 Jahren. Das Wetter besser als die Nacht zuvor erwarten ließ und Peter ist als Zugläufer für 3.30 mit 3.29 pünktlich ins Ziel gekommen.
Heute bin ich zielich steif, da es wohl noch mehr muskuläre Beteiligung gab beim Sturz, die sich jetzt bemerkbar macht.
Gut scheint allerdings zu sein, daß alles nur oberflächlich ist und keine ernsthafte Knieverletzung vorliegt. Zumindest glaube ich das nicht.
Das muß wirklich nicht noch einmal passieren.
Ansonsten bin ich recht guter Dinge und hoffe auf schnelles Abheilen.
@ 2009-10-01 – 16:22:04
Die Windvorhersage für Sonntag verheißt nichts Gutes.
Vielleicht wird es ja aber doch nicht so schlimm.
Ich werde meinem Mann einfach ein paar mehr nette "Pacer Ballons" mitbringen, dann kann er abheben und kann dann wie der fliegende Roland aus dem Strwwelpeter einen Teil der Strecke fliegen.
Bin ja mal gespannt.
@ 2009-09-28 – 11:09:53
und ich Laufschuhe.
Ich habe mir am Samstag neue Brooks Schuhe gekauft. Zum ersten Mal weg von Asics. Brooks Radius 7 w.
Sie laufen sich gut, waren reduziert und ich konnte meinen 100 € Gutschein einsetzen, den ich beim Cuxhaven MArathon als schnellste Cuxhavenerin gewonnen habe.
Vom restlichen Geld, das noch auf dem Gutschein war, haben wir eine Hose und Shirt für meinen Mann im Ausverkauf erstanden.
Heute bin ich die erste Runde mit den Schuhen gelaufen, ging gut und zwar kann ich sie mit und ohne Einlagen laufen. Das liegt wohl am Pod System, das die Schuhe haben. Pronationsstütze dann zu geben, wenn man sie braucht.
Bisher bin ich zufrieden.
Ob ich am Sonntag den MArathon schon in diesen Schuhen laufen werde... den MUt werde ich nicht haben.
@ 2009-09-25 – 11:08:25
bei Issos Keilerei...
Nein, keine Jahreszahl, sondern Streaktage. Heute haben ich meinen 333. Tag täglichen Laufens in Folge.
Ich habe mir aber nach 3,33 km KEINEN Schnaps gegönnt ;-)
@ 2009-09-24 – 11:19:20
Normalerweise bringe ich meine Tochter immer laufend zur Schule, aber am Dienstag hatte sie so viel BAstelsachen, daß diese nicht auf das Fahrrad paßten, so fuhr ich sie mit dem Auto zu Schule und suchte mir eine neue Laufstrecke und fuhr wieder mit dem Auto nach Hause.
Dies ist auch gut so, denn so ziemlich zu meiner Laufzeit ist ein Haus direkt an meiner Laufstrecke eingestürzt und die Fassade ist auf den Bürgersteig gestürzt, genau auf der Seite, auf der ich eigentlich immer laufe.
Da habe ich vielleicht Glück gehabt.
@ 2009-09-23 – 11:17:17
Mit der Startnummer bekommt man als Läufer für einen größeren Marathon auch einen Startblock zugewiesen, in dem die Läufer mit ähnlicher Zielzeit starten sollen.
Gute Idee, wenn man sich denn daran hielte.
Leider ordnen sich sehr viele zu weit vorne ein und halten schnellere Läufer auf.
Da ich die erste Hälfte immer schneller bin, als die Zielzeit vermuten läßt... also fange stark an und lasse stark nach ;-)... werde ich auch meist am Anfang ausgebremst.
Damit könnte ich leben, aber muß es wirklich sein, daß man noch Walker bis km 5 überholen muß, die selbstverständlich auf der Ideallinie laufen, besser walken und man in der Masse immer unheimlich viel Kraft und Zeit aufwenden muß, um sich in Schlangenlinien daran vorbei zu mogeln.
Im letzten Jahr bin ich dadurch statt 42,195 km dann 43,5 km gelaufen, weil ich immer ausweichen mußte. Dieses Jahr habe ich die Uhr in der Tasche gelassen und bin ohnegelaufen.
Wenn man sich die Zeiten in der Ergebnisliste von Berlin ansieht, sieht man daß einige nur 8 s nach Haile über die Startlinie gegangen sind, aber eine Zielzeit von 3.30 h haben.
Tolle Zeit, dennoch gehört man nicht in den Elite Startblock.
Schade eigentlich, daß die Selbsteinschätzung bei einigen so gar nicht stimmt.
@ 2009-09-23 – 07:27:09
am Marathon.
Die Sieger des 36. Berlin-Marathons heißen Haile Gebrselassie und Atsede Besuye. Der Gewinner des größten deutschen Sportspektakels ist jedoch wieder einmal die Stadt Berlin. Dank des alljährlich stattfindenden Sportevents, das in den vergangenen Jahren immer mehr Zuschauer und Teilnehmer begeisterte, darf sich die Stadt über Einnahmen in Millionenhöhe freuen. „Für die Stadt Berlin gehen wir von einem Mehrumsatz von 40 Millionen Euro aus“, sagt Rüdiger Otto, Geschäftsführer des Marathon-Veranstalters SCC-Running.
Daraus ergäben sich geschätzte Steuereinnahmen für Bund und Land von acht bis zehn Millionen Euro. Die Berlin Tourismus Marketing (BTM) GmbH schätzt das Plus infolge des Events sogar auf 60 Millionen Euro. „Der Marathon ist eine etablierte Marke, von der die Stadt Berlin insgesamt profitiert“, sagt BTM-Chef Burkhard Kieker.
An der Strecke jubelten über eine Million Zuschauer begeistert den Sportlern zu. Knapp 60.000 Läufer, Skater und Rollstuhlfahrer nahmen am Wochenende an den verschiedenen Disziplinen teil. Diese Zahlen dürften sich nun positiv auf die Berlin-Bilanz auswirken. Denn ein Großteil der Teilnehmer ist extra für das Spektakel nach Berlin gereist. Von den Marathon-Teilnehmern stammen nur 5000 aus Berlin. Knapp 50 Prozent kommen aus dem Ausland, 45 Prozent aus den übrigen Bundesländern.
Aus der Berliner Morgenpost
Wenn man von 60.000.000 € ausgeht sind das im Schnitt 100 € pro Teilnehmer (wenn man die knapp 600000 Teilnehmer mit allen Läufen usw zugrundelegt), daher denke ich nicht, daß die Zahlen übertrieben sind.
@ 2009-09-22 – 15:35:35









Und noch viel mehr Bilder und in ganzer größe (die Querformat Bilder sind hier abgeschnitten) könnte Ihr hier noch ansehen:
http://cid-e550593b4bb8d8f4.skydrive.live.com/play.aspx/Berlin%20MArathon%2009?ref=1
Teil 1/ Messe : http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-bildern-messe-7016646/
Teil 2: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-the-day-before-7016700/
Teil 3: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-race-day-marathon-7016737/
@ 2009-09-22 – 15:28:35
So sahen wie vor dem Lauf aus:

Vor dem Hotel Adlon - hätte ich nicht vorhin unser Hotel gezeigt, hätte ich gerne behauptet, wir wären dort abgestiegen ;-)



Teil 1/Messe: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-bildern-messe-7016646/
Teil 2: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-the-day-before-7016700/
Teil 4: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/reichstagsbesetzung-laeufer-marathon-7016813/
@ 2009-09-22 – 15:24:24
Nach der Messe haben wir uns noch ein wenig die Zeit in Berlin vertrieben. Die Vorboten des Marathons waren überall zu sehen:



Und die Skater waren schon auf Tour:




Carboloading:

Teil 1/Messe: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-bildern-messe-7016646/
Teil 3: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-race-day-marathon-7016737/
Teil 4: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/reichstagsbesetzung-laeufer-marathon-7016813/
@ 2009-09-22 – 15:16:56
Die Anfahrt verlief unproblematisch. Da wir unterwegs noch die Kinder bei den Großeltern abgeben mußten, sind wir mit dem Auto angereist. Haben direkt vor dem Hotel einen Parkplatz gefunden und da das Hotel auf der einen Seite des Platzes der Luftbrücke und die Läufermesse auf der anderen Seite des Platzes der Luftbrücke war, haben wir uns auch gleich in das Getümmel gestürzt.
Daß das Hotel direkt neben der Messe liegt, wußten wir bei Buchung noch nicht. Das Hotel auch nicht. Jedenfalls hatten wir ein Doppelzimmer mit Frühstück für 49 €, im nächsten Jahr soll es zum Marathonwochenende 89 € kosten. Die haben gelernt ;-)
Das sind Peter und Huchtinger auf der Messe im alten Flugplatz Tempelhof:

Der Streckenplan von Kindern schön gestaltet, aber egal wie man es dreht und wendet und wie schön bunt man es auch malt... 42,195 km sind einfach immer wieder lang:

Hier das Prostatamodel zum Begehen:


Und ich war auch da:

Erinnerungen an 20 Jahre grenzenlos laufen:


Messe Eingang:

Platz der Luftbrücke:

Unser Hotel:


So das war Teil 1.....
Teil 2: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-the-day-before-7016700/
Teil 3: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/berlin-marathon-race-day-marathon-7016737/
Teil 4: http://kuestenrennmaus.blog.de/2009/09/22/reichstagsbesetzung-laeufer-marathon-7016813/
@ 2009-09-22 – 11:01:12
Tja, vom Wind können Zähne gezogen werden. Das war mein Fazit des Küstenmarathons. Der erste und bisher einzige Marathon, den ich abgebrochen habe.
Aber von vorne.
Mein Training liegt wie immer im Sommer brach. Keine langen Läufe habe ich absolviert und bin damit nicht in Form, aber ich will ja nur spielen und Spaß haben.
Der Tag des Küstenmarathons begann regnerisch, entwickelte sich dann aber zu einem traumhaften sonnigen Tag. Der einzige Nachtteil des Tages war, dass die Windanlagen entlang der Küste an diesem Tag wohl Starkstrom produzieren sollten und es sehr stark wehte, in Böen sogar von Sturm zu sprechen war.
Die Sonne schien, der Tag war einfach wundervoll und ganz besonders gerührt war ich, als ich in meinem Startbeutel meine Startnummer gefunden habe, nein, 2 Startnummern, eine mit meinem Namen und eine mit Küstenrennmaus.
Das fand ich so niedlich. Danke liebes Orgateam. Ich war so gerührt.
Leider hat mich auch das nicht zum Erfolg geführt. Die vielen schlecht geschlafenen Nächte und auch schlaflosen Zeiten forderten ihren Tribut. Ich war so müde und dem Kampf gegen den Wind nicht gewachsen. So bracht ich torkelnd und mit Kreislaufproblemen den Lauf nach 31 km ab.
Es war wie immer eine tolle Stimmung, super organisiert, eine tolle Laufstrecke. Super Ausblicke, klasse Helfer, aber einfach nicht mein Tag.
Am nächsten Tag lag ich mit Fieber danieder.
Auch wenn ich sehr enttäuscht bin, hat meine Startnummer mit Küstenrennmaus einen Ehrenplatz gefunden… und ich hoffe einfach auf das nächste Jahr.
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